Stiftung
Kunst­forum
Zürich

Mit der Stiftung Kunstforum Zürich wurde im Februar 2017 eine neue Diskussions­plattform ins Leben gerufen.

Das Forum initiiert und führt Debattenveranstaltungen und Konferenzen durch. Im Fokus stehen der Kunststandort Zürich sowie weitere Themen des Schweizer und des internationalen Kunstbetriebs und Kunstmarktes. Die Veranstaltungen richten sich an die kunstinteressierte Öffentlichkeit, an Fachleute aus dem Kunstbereich – Sammler, Künstler, Museums- und Stiftungsverantwortliche, Kunsthändler sowie an kunstaffine Unternehmen, an politisch Verantwortliche, Behörden und Medien.

Das Kunstforum Zürich bezweckt Belebung und Bereicherung des Kunststandorts Zürich. Die Teilnehmer der Veranstaltungen sollen zur Reflexion angeregt und für Themen sensibilisiert werden. Das Kunstforum Zürich vermittelt Wissen und Inspiration, schafft Vertrauen, ermöglicht offene Begegnungen und engagierte Diskussionen. Resultate werden nach Möglichkeit publiziert.

Das Kunstforum Zürich gehorcht einem hohen Qualitätsanspruch, sowohl was die Auswahl der geladenen Experten anbelangt wie auch in der Wahl der relevanten Diskussionsansätze. Die nicht profitorientierte Stiftung Kunstforum Zürich bezieht ihre Legitimation aus der Unterstützung durch private Kreise, welche finanziell und nominell die unabhängige Tätigkeit der Plattform garantieren. Die Zusammenarbeit mit bestehenden Kunstinstitutionen ist angestrebt und ein Teil der Strategie. Unterstützende Privatpersonen, Firmen, Behörden und Medien haben keinen Einfluss auf die inhaltliche Ausgestaltung der Veranstaltungen. Der Stiftungsrat wird vom Unternehmer und Philanthrop Beat Curti präsidiert und besteht zudem aus der Kulturjournalistin Ewa Hess, dem Kreativwirtschaftsunternehmer Peter Kurath, dem Sammler und Mäzen Hubert Looser, dem Kunstanwalt Andreas Ritter und dem Medienunternehmer Tobias Trevisan.

Das Forum wird über die Stiftung hinaus einen Freundeskreis ins Leben rufen und prüft die Möglichkeiten einer internationalen Zusammenarbeit mit ausgewiesenen Partnern wie dem FAZ-Forum in Berlin. Ein Advisory Board, bestehend aus Persönlichkeiten des internationalen Kunstbetriebs, steht dem Kunstforum Zürich beratend zur Seite.

Der Stiftungsrat

Beat Curti

Beat Curti

Unternehmer und Philantrop

Beat Curti ist Unternehmer und baute 40 Firmen im Bereich Wein, Lebensmittel, Gastronomie, Verlag und Druck auf. Seit 2002 konzentriert er sich auf digitale Medien und Software Portfolio Management für grössere Firmen dank Büros in 90 Ländern. Er baut soziale Projekte auf, wie «Tischlein Deck Dich», das in der ganzen Schweiz Lebensmittel kurz vor Ablauf an Bedürftige verteilt. Er modernisiert historische Häuser und engagiert sich für die Kunst, die er als wichtigen Faktor des gesellschaftlichen Zusammenhangs sieht. Er war in der Zeit vom Projekt Bilbao 5 Jahre Mitglied im internationalen Vorstand vom Guggenheim Museum New York.

Hubert Looser

Hubert Looser

Sammler und Mäzen

Der Zürcher Sammler und Unternehmer war Mitinhaber des Heizsystemkonzerns ELCO und bis 1992 Präsident der Walter Rentsch Holding AG. 1988 gründete er die Fondation Hubert Looser und widmete sich fortan der humanitären Tätigkeiten und dem Sammeln von Kunst. Seine Sammlung moderner und zeitgenössischer Kunst wurde seit 2012 in Wien, Zürich, Essen und Oslo gezeigt, jeweils begleitet von Publikationen. Sie repräsentiert mit wichtigen Kunstwerken den Surrealismus, den Abstrakten Expressionismus, den Minimalismus und die Arte Povera. 2010 brachte Hubert Looser die Sammlung in seine Fondation ein. 2012 kam er mit dem Kunsthaus Zürich überein, die Sammlung als Dauerleihgabe dem erweiterten Kunsthaus anzuvertrauen und somit der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Ewa Hess

Ewa Hess

Kulturjournalistin und Autorin

Nach dem Studium der Philologie in Zürich und Paris war Ewa Hess am Kunstmuseum Bern tätig, wo sie an Ausstellungen wie «Zeichen der Freiheit» oder «Ut Poesis Museum» mitgearbeitet hat. Gemeinsam mit Johannes Gachnang und Konrad Tobler hat sie die grosse Übersichtsschau «Chaos, Wahnsinn» in der Kunsthalle Krems co-kuratiert (1996). Sie schreibt als Journalistin seit 1995 für diverse Medien, zuletzt als Kulturverantwortliche und Kunstkritikerin für die SonntagsZeitung und den Tages-Anzeiger. Sie veröffentlichte mehrere Publikationen zur zeitgenössischen Kunst und führt auch den Kunstblog «Private View» auf tagesanzeiger.ch.

Andreas Ritter

Andreas Ritter

Kunstanwalt und Sammler

Seit der Kanzleigründung 2001 gilt Andreas Ritters Interesse noch stärker als zuvor den Bereichen des Immaterialgüterrechts und insbesondere des Kunstrechts, zu dem er auch regelmässig publiziert. Nebst seiner anwaltschaftlichen Tätigkeit im engeren Sinne nimmt er auch Organstellung in mehreren kulturellen Institutionen ein. Seine eigene Sammeltätigkeit gilt vor allem der zeitgenössischen Schweizer Kunst und dem modernen Design.

Peter Kurath

Peter Kurath

Unternehmer

Geleitet vom Interesse an wirtschaftlichen und technologischen Zusammenhängen, gründete Peter G. Kurath vor 15 Jahren die Blofeld-Gruppe, die vor allem im kreativwirtschaftlichen Ökosystem agiert und mit den Werkschauen «Grafik17», «Photo18» und «Architektur0.18» selber Akzente im Zürcher Kulturleben setzt. Kreativität erachtet Peter G. Kurath als Schlüsseleigenschaft einer digitalen, globalen Gesellschaft und Wirtschaft. Sein Engagement gilt der Kreativwirtschaft als Ganzes und der Kunst im Speziellen.

Tobias Trevisan

Tobias Trevisan

Medienunternehmer

Der Medienmanager Tobias Trevisan hat an der Universität Basel und an der Harvard Business School Wirtschaft studiert. In den drei grössten Schweizer Medienunternehmen Ringier, Tamedia und NZZ hat er führende Positionen bekleidet. Anschliessend war er während neun Jahren Vorsitzender der Geschäftsführung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung GmbH. Unter seiner Führung hat die «FAZ» die «Frankfurter Rundschau» übernommen, die Digitalisierung des publizistischen Angebots konsequent vorangetrieben sowie unter eigener Marke ein qualitativ hochstehendes Konferenzgeschäft aufgebaut. Tobias Trevisan engagiert sich seit seiner Rückkehr in die Schweiz in diversen mediennahen und kulturellen Entwicklungsprojekten.

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